Mömbris, 11.08.2026 (ab/mas) Der deutsch-französische Software-Hersteller CoreTechnologie (CT) stellt die neue Version 1.8 der 3D-Drucksoftware 4D_Additive vor. Mit der neuen Build History, einer leistungsfähigen automatischen Reparatur von triangulierten Daten sowie erweiterten Lattice-Funktionen wird die Vorbereitung von Bauteilen für unterschiedliche additive Fertigungsverfahren deutlich schneller und komfortabler.

 

Build History für maximale Kontrolle

Ein Highlight der aktuellen Software-Version 4D_Additive 1.8 ist der neue Build History Tree. Nach dem Vorbild des Konstruktionsbaums moderner CAD-Systeme werden sämtliche Arbeitsschritte bei der Baujob-Vorbereitung übersichtlich und nachvollziehbar in einer Liste dargestellt. Jeder Bearbeitungsschritt wird dokumentiert und ist jederzeit direkt oder schrittweise zugänglich. Anwender können alle Parameter jedes Bearbeitungsschrittes überprüfen und jederzeit verändern. Dadurch werden Arbeitsabläufe transparent dokumentiert, Änderungen schneller umsetzbar und die Vorbereitungszeiten, vor allem bei Änderungen, insgesamt deutlich reduziert.

 

Flexible Verarbeitung von CAD-Geometrien und triangulierten Daten

Anwender können Modelle wahlweise als exakte CAD-Geometrie oder als triangulierte Daten einlesen und verarbeiten. Für eine besonders schnelle Datenaufbereitung lässt sich die exakte CAD-Geometrie gezielt in triangulierte Modelle umwandeln und anschließend mit der neuen automatischen Reparatur optimieren. Damit verbindet 4D_Additive die Präzision nativer CAD-Daten mit der hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit zur Reparatur triangulierter Modelle.

 

 

 

Automatische Reparatur bei problematischen 3D-Modellen

Deutlich erweitert wurde die automatische Korrektur triangulierter Modelle. Der neue „Advanced Automatic Mode“ des Healing-Tools automatisiert eine bislang manuell durchgeführte Abfolge verschiedener Reparaturschritte. Mit nur einem Klick können Modelle mit stark fehlerhaften oder qualitativ unzureichenden Ausgangsdaten weitgehend automatisiert korrigiert und für die weitere Baujob-Vorbereitung optimiert werden. Dies reduziert manuelle Eingriffe und beschleunigt insbesondere die Verarbeitung externer oder qualitativ problematischer 3D-Daten.

 

Neue Stiffener Funktion und Lattice-Strukturen

Neu hinzugekommen sind zudem sogenannte Stiffener. Versteifungsstrukturen stabilisieren dünnwandige und großflächige Bauteile während des Fertigungsprozesses und wirken unerwünschten Verformungen entgegen.

 

Das Lattice-Design lässt sich gezielt an Bauteilgeometrie und funktionale Anforderungen anpassen. Dies eröffnet zusätzliche Möglichkeiten zur Materialeinsparung und Entwicklung funktional optimierter Leichtbauteile.

 

Mit der 4D_Additive Version 1.8 macht CoreTechnologie einen wichtigen Entwicklungsschritt. Die Kombination aus nachvollziehbarer Build History, flexibler Verarbeitung exakter und triangulierter Geometrien, sowie neue Lattice Funktionen soll insbesondere die industrielle Nutzung der Software weiter vereinfachen.

 

Weitere Informationen zur Software 4D_Additive sind abrufbar unter https://coretechnologie.com/de/produkte/4d-additive/.